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  • AutorenbildKristina Haibel

Wie bekomme ich ein positives Mindset? Interview mit der Fotografin Claudia Röhrl



Die Bilder, die Sie auf meiner Homepage sehen, sind während einer Fotosession mit der wunderbaren Claudia Röhrl entstanden. Claudia hat mich sofort von ihrer positiven und energetischen Art überzeugt und so hatten wir einen tollen Tag in den Steinberger See Chalets (Steinberger See Chalets Ferienhäuser (chalet-steinberg-am-see.de). Claudia ist eine der Business Frauen, die ihren Job liebt und dies auch maximal ausstrahlt. Sie verrät Ihnen in diesem Interview ihre besten Tipps & Tricks, wie sie ihr positives Mindset als Fotografin bekommt und während eines (oftmals auch anstrengenden Shootings) aufrecht erhalten kann.


Ich bin Dir liebe Claudia sehr dankbar für die tollen Ergebnisse und bin sehr happy, dass sich unsere Wege gekreuzt haben :)


Claudia, Wie definierst du ein positives Mindset in deiner Arbeit als Business Fotografin?

Ein positives Mindset in meiner Arbeit als Fotografin bedeutet für mich, eine optimistische und konstruktive Einstellung gegenüber den Herausforderungen und Chancen zu haben, denen ich täglich begegne. Es geht darum, Hindernisse als Gelegenheiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung zu betrachten und sie mit Gelassenheit und Entschlossenheit anzugehen. Gelingt das mir immer? Nein, aber jedes Jahr werde ich ein bisschen besser 😊 Aber auch gegenüber meinen Kunden/-innen ist für mich eine offene und einfühlsame Haltung sehr wichtig. Es geht darum, ihre Bedürfnisse zu verstehen, sie zu unterstützen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, die es mir ermöglicht, ihre Visionen und Ziele bestmöglich umzusetzen. Letztendlich geht es bei meinen Business Shootings immer um eine Zielerreichung (mehr Umsatz, mehr Sichtbarkeit, neue Kundenanfragen, neue Mitarbeiter einstellen…) und nicht um „schöne Fotos“.


Welchen Einfluss hat eine positive Einstellung auf deine Kundenbeziehungen und deine Arbeitsergebnisse?

Als Fotografin betrachte ich ein positives Mindset als entscheidend für meine Arbeit. Für mich bedeutet das, meine Kunden/innen zu ermutigen, sich in ihrer besten Form zu präsentieren und ihr volles Potenzial zu entfalten. Ein positives Mindset beginnt bei der Vorbereitung auf das Shooting und setzt sich während des gesamten Prozesses fort.


Kannst du Beispiele aus deiner eigenen Erfahrung teilen, wie dir ein positives Mindset geholfen hat, Herausforderungen zu überwinden?

Ein positives Mindset ist sowohl für meine Kunden/-innen als auch für mich von sehr großer Bedeutung. Gerade wir Selbstständigen stehen oft vor großen Herausforderungen, die ohne die richtige Einstellung ansonsten schwierig sind zu meistern. Einer meiner wichtigsten Mindsetfragen, die ich mir regelmäßig stelle, ist Folgende: „Ist dieser Gedanke dienlich für mich?“ Falls ja, weitermachen, falls nein: „Welcher Alternativgedanke könnte mir helfen?


Glaubst du, dass ein positives Mindset die Kreativität fördert? Wenn ja, wie beeinflusst dies deine fotografische Arbeit?

Ja, sehr. Ein optimistischer Blickwinkel erlaubt mir, meine Kreativität voll auszuschöpfen. Wenn ich an ein Shooting herangehe, das von Positivität und Inspiration geprägt ist, bin ich offener für unkonventionelle Ideen und neue Herangehensweisen. Das ermöglicht es mir, einzigartige und innovative Konzepte zu entwickeln, die die Persönlichkeit meiner Kunden/innen widerspiegeln. Ein positives Mindset beeinflusst auch die Art und Weise, wie ich meine Kunden/innen während des Shootings führe. Durch ermutigende Worte, durch Witze und eine optimistische Einstellung kann ich sie dazu inspirieren, ebenfalls kreativ zu werden und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Das schafft eine Atmosphäre, in der sich die Kreativität entfalten kann und wir gemeinsam umsatzstarke Bilder schaffen können.


Wie kommunizierst du deine positive Einstellung gegenüber deinen Kunden und Geschäftspartnern?

Zuallererst ist es wichtig, dass meine Kunden/-innen sich wohl und selbstbewusst fühlen. Ich schaffe eine unterstützende und positive Umgebung, in der sie sich entspannen können – oft auch mit Musik. Durch einfühlsame Gespräche, aber auch durch Witze und Aufmunterung helfe ich ihnen dabei, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und sich während des Shootings authentisch zu präsentieren. Ein positives Mindset bedeutet auch, die Stärken und Einzigartigkeit jedes/r Kunden/in zu erkennen und zu betonen. Ich konzentriere mich darauf, ihre Persönlichkeit und Professionalität in den Bildern einzufangen, um ihre Marke und ihr Geschäft bestmöglich zu repräsentieren.


Hast du bestimmte Rituale oder Gewohnheiten, die dir helfen, jeden Tag mit einer positiven Einstellung zu beginnen?

Ich gehe normalerweise 3x in der Woche in der früh um 7 zum Sport. Dieser Start in den Tag ist sehr wertvoll für mich, denn so schaffe ich eine positive Grundlage und das „Anstrengendste“ ist schon geschafft.


Welchen Rat würdest du anderen Fotografen geben, um ein positives Mindset zu entwickeln, insbesondere in einem wettbewerbsintensiven Umfeld?

Fokussiere dich auf deine eigene Reise: Vergleiche dich nicht ständig mit anderen Fotografen. Konzentriere dich darauf, deine eigenen Skills zu verbessern. Lerne aus Rückschlägen: Jeder erlebt Rückschläge, aber sie sind oft wertvolle Lektionen. Betrachte sie als Gelegenheit zum Wachstum und zur Verbesserung deiner Fähigkeiten. Oft frage ich mich auch: Welche Skills darf ich noch lernen, um zu der Unternehmerin zu werden, die ich werden möchte.


Wie wichtig ist es deiner Meinung nach, als Fotografin eine ausgewogene Work-Life-Balance zu haben, und wie trägt dies zu einem positiven Mindset bei?

Da ich meine Fotografie so sehr liebe, arbeite ich wirklich viel und bin daher kein guter Ratgeber zu einer ausgewogenen Work-Life Balance. Vielleicht sollte ich ein Coaching bei Dir buchen? 😉


Welche Rolle spielt Selbstvertrauen in deinem Beruf, und wie können Fotografen daran arbeiten, um ihr Selbstvertrauen zu stärken?

Ohh, auch das ist ein sehr spannendes Thema. Auch ich arbeite immer noch an meinem Selbstvertrauen. Ich für mich habe immer wieder neue Ziele, die mir Angst machen, sonst sind sie wahrscheinlich zu klein 😊. Dadurch, dass ich regelmäßig meine Komfortzone verlasse (Eisbaden, Fallschirmspringen mit Höhenangst, Umsatzziele, in die Sichtbarkeit kommen, neue Skills anwenden und in die Umsetzung kommen…) steigt mein Selbstvertrauen automatisch.



Vielen Dank liebe Claudia für das tolle Interview. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Tag und nicht vergessen:


happy mind happy life :)


 


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